Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Die Bildungsphilosophie der Caritas Akademie

Bildung ist weit mehr als Wissen. Bildung meint personale Selbstbestimmung des Menschen und zielt auf seine Bereitschaft und Fähigkeit, kritisch zu denken und selbstverantwortlich zu urteilen und zu handeln ab. Bildungspolitik muss zur Gestaltung des Lebens und zur gesellschaftlichen Teilnahme befähigen. Dies gilt für alle Menschen.

Um es mit dem Sozialwort des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich auszudrücken (20): Bildung und Ausbildung erweisen sich zunehmend als Schlüssel zu besseren Lebenschancen. Je rascher die gesellschaftlichen Veränderungen, desto wichtiger wird Bildung als Hilfe zur Orientierung und Sinnfindung. Praktische, kurz- und mittelfristig anwendbare Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten sind wichtig, sie bedürfen aber der Einbettung in Grundhaltungen emotionaler, kognitiver und ethischer Art.

Bildung befähigt zur Gestaltung des Lebens und zu gesellschaftlicher Teilnahme. Bildung schafft aber auch Bindung und stärkt so den sozialen Zusammenhalt. Bildung kann helfen, Brücken zwischen den Generationen und den Geschlechtern, zwischen Kulturen und Religionen, zwischen Menschen ohne und Menschen mit Behinderungen zu bauen.