Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Aspire - Activity, Sport and Play for the Inclusion of Refugees in Europe

Workshop in Wien

 

Im Rahmen des EU-Projekts Aspire beschäftigen wir uns seit 2 Jahren mit dem sozialinklusiven Potential des Sports vor allem im Hinblick auf geflüchtete Menschen. Ein wesentlicher Bestandtteil der Projektaktivitäten ist dabei, dass quer durch Europa Workshops zu diesem Thema angeboten werden - nun am 15. April auch in Wien! Wir wenden uns dabei an VertreterInnen aus dem organisierten und informellen Sportbetrieb und laden in Kooperation mit der Österreichischen Bundes-Sportorganisation zu einem interaktiven Workshoptag in das Haus des Sports in Wien. Viel Raum wird dabei auch ihren eigenen Erfahrungen aus dem Sportverein und/oder den diversen Sportprojekten bzw. -initiativen im informellen Sportbereich gegeben und ergänzt durch die Erkenntnisse aus der Projektarbeit von Aspire. 

Melden sie sich an zu diesem kostenlosen Workshoptag - alle Infos im Programmablauf zum Download im roten Button am Ende dieses Berichts. Achtung: die Anzahl der Plätze ist begrenzt, Reihenfolge der Anmeldung entscheidet.
 

Informationen zu Aspire und/oder dem Workshop auch unter akademie(at)caritas-steiermark.at

Steering Committee Meeting in Paris

Im Februar 2017 erfolgte mit dem Treffen der gesamten Projektgruppe der Auftakt in das Projekt ASPIRE (Bericht dazu siehe Downloads weiter unten). Seitdem wurden in Eigenregie schon die einzelnen Arbeitspakete bearbeitet und den nächsten Programmpunkt bildete nun kürzlich das Treffen des Steering Committees in Paris. In dieser Steuerungsgruppe des Projekts ist auch die Caritas Akademie vertreten.

Breiten Raum nahm in Paris nach einem generellen Update zum Projektfortschritt durch die Koordinatorin Orsolya Tolnay von ENGSO die Präsentation der Forschungsergebnisse ein. ICSSPE (International Council of Sports Science and Physical Education) hatte von uns Projektpartnern vorgeschlagene ExpertInnen im Bereich der Sportintegration - an der Stelle ein Dankeschön an Goran Pajicic von der ASKÖ Steiermark für seinen Beitrag - zu ihrer Einschätzung interviewt. Es galt, anhand der ExpertInnenfeedbacks die großen Themenfelder der sozialen Inklusion im organisierten Sport zu eruieren und somit für unser Projekt prioritäre Bereiche zu definieren. Untermauert wurden die Interviews mit umfassenden Literaturrecherchen und ergeben somit eine gute Basis für das weitere Vorgehen im Projekt.

Themenfeld Flucht und Migration

Hauptziel des Projekts ist es, Trainingsmodule zu entwickeln, die europäischen Sportverbänden bis hin zu Sportvereinen Know-How vermitteln im Umgang mit gesellschaftlicher Diversität und hier schwerpunktmäßig im Themenfeld Flucht und Migration. Aufgabengebiet der Caritas Akademie ist dabei, das in der Caritas vorhandene Know-How zu dem Thema in der Task Force "Interkultureller Dialog" einzubringen. Eine enge Zusammenarbeit dazu erfolgt in dieser Task Force mit dem Deutschen Olympischen Sportbund, der mit seinem langjährig erprobten Programm Integration durch Sport wohl als europaweiter Vorreiter auf dem Gebiet anzusehen ist.

Nach dem intensiven zweitägigen Meeting der Projektgruppe war das Programm im Gebäude des CNOSF (Comité National Olympique Sportif Français) - das wie passend an der Avenue Pierre de Coubertin beheimatet ist - noch nicht vorbei. Die Hausherren, die sich gerade um die Vergabe der olympischen Spiele 2024 mit Los Angeles duellieren, hatten die Generalversammlung von ENGSO, Leadpartner von ASPIRE und europäische Dachorganisation für Breitensport, zu Gast. Österreich als eines von 34 Mitgliedsländern von ENGSO, wird durch die Bundessportorganisation (BSO) in diesem Netzwerk vertreten.

Internationaler Erfahrungsaustausch

Am ersten Tag der Generalversammlung, der ganz im Zeichen von Weiterbildung stand und mit einem bunten Angebot an Vorträgen und Workshops aufwarten konnte, war auch die Caritas Akademie durch Thomas Jäger vertreten. Neben Präsentationen zu sportpolitischen Zielsetzungen der EU, die sich z. B. auch auf die präsentierten Förderrichtlinien auswirken und somit für Sportprojekte der Caritas relevant sein können, bot der Tag auch eine gute Gelegenheit zum nationalen und internationalen Erfahrungsaustausch.

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

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