Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Eröffnung der Wanderausstellung "darüber sprechen"

Graz, 24. Oktober 2018. „Die Erzählungen der Menschen, die diese Zeit erleben mussten, erzeugen eine besondere Nähe.“ Mit diesen Worten unterstrich Professor Gerald Lamprecht die Bedeutung der Wanderausstellung „Darüber sprechen“. Der Leiter des Centrums für Jüdische Studien der Universität Graz und Verantwortliche für das erinnern.at-Netzwerk in der Steiermark betonte am 24. Oktober im Grazer Paulinum zudem die Aktualität von persönlicher und kollektiver Erinnerung und ihre Bedeutung für Menschlichkeit, Verantwortung und Demokratie. „Jedes Thema, das in der Ausstellung angesprochen wird, ist auch heute vorhanden, auch in Graz.“

Die Wanderausstellung beruht auf Erfahrungen von Zeitzeug/innen und verbindet ihre Erzählungen mit Videointerviews, die mittels QR-Code und Link etwa über Smartphone oder Tablet angesehen werden können. Musikalisch begleitet wurde die Ausstellungseröffnung von Klezmermusik der Band Tribidabo.

„Darüber sprechen“ ist im Paulinum (bis 31. Okt.). im Megaphon-Café (31. Okt.-5.Nov.), der HLW der Caritas für Sozialmanagement (5. Nov.-8. Nov.) und dem Krankenhaus der Elisabethinen (8. Nov.-16. Nov.) zu sehen. Die Ausstellung wird im heurigen Gedenkjahr 1918-1938-2018 in Graz im Rahmen der Veranstaltungskooperation „Erinnern/Vergessen“ von Caritas Akademie und Elisabethinen gezeigt.